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Erkenntnisse....

Erkenntnis Nummer 1 - Vorbereitende Entscheidungsfindung: Will man zum Beispiel die Entscheidung treffen welche Wahlpflichtfächer man sich aus einer reichhaltigen und vielfältigen Liste die von Nummer eins bis 60 durchnummeriert ist aussuchen will muss man nur: sich das anschauen, die Studienbertung anschreiben, die sagt man müsse doch dazu persönlich vorbei kommen. Als ich dann durchgeschwitzt bei schwülem Sommerwetter im dritten Stock (verflixt warum habe ich noch mal nicht den Aufzug genommen?) angekommen bin und sich meine Untrainiertheit wieder fürchterlich gerecht hatte,... ja da sitzt er wieder der gute Studienberater mit seinem breiten Grinsen auf dem Gesicht. Nach einer ordentlichen Portion Verwirrung über Prüfungsmodalitäten jeglicher Art bleibe ich zurück mit etwas weniger Ahnungslosigkeit bezüglich der Prüfungsordnung aber immer noch voller Unwissenheit bezüglich der Wahlpflichtfächer die mich im Hauptstudium und damit in naher Zukunft plagen werden. Also was ist das Fazit? Entscheidungen treffen keine Studienberater. Erkenntnis Nummer 2 - Entscheidungen werden partiell getroffen: Nun da stand ich wieder im endlos großen Raum der Cafeteria der eigentlich gar nicht so groß ist... aber manchmal kommt man sich nach einem Besuch beim Studienberater einfach nur unwissend, klein und nicht schlauer als vorher vor. Manchmal verwirrter. Auf dem Heimweg sammeln sich im Bus so allerhand Gedanken... und wieder ja wieder da war der entscheidende Gedanke: Was zum Teufel will ich eigentlich mal werden mit diesem Studium? Man sagt bekanntlich, dass Soziologen oder allgemein Leute die nichts "anständiges" studieren als Fahrer enden, deren bester Freund ein leuchtender quaderförmiger Hohlkopf - nicht der Freund der zuviel Fernsehen gesehen hat und im Atomkraftwerk arbeitet - ist. Taxifahrer? Nein... das muss nicht sein. Im Prinzip habe ich ja schon Vorstellung von meiner Zukunft, das Problem ist die ein oder andere Alternative...nach endlosen Stunden der inneren Verhandlung mit mir selbst, kams mir dann hoch... eigentlich will ich doch nur die eine von beiden Alternativen. Fazit? Warum also nicht die Fächer nach dem späteren Berufswunsch gerichtet aussuchen? Erkenntnis Nummer 3 - "Er steht einfach nicht so sehr auf Sie": Ja, okay, ich gebs wieder zu, ich habe wieder eine Folge SATC gesehen. Und dieser Satz entspricht voll uns ganz meiner Meinung. Er ist Ausdruck davon, dass das einzige Problem wenn Frau sich mal wieder über die Kompliziertheit der männlichen Zeicheninterpetation verzweifelt und aufgebracht auslässt, ja das einzige Problem an Mann ist Frau. Lediglich die weiblichen Interpretationstermini über Mann bringen Frau in diese komplizierten Lagen... bzw. gedanklich wird Mann in eine komplizierte Lage von Frau befördert. Aber: Mann ist grade aus! Fazit: Wenn Frau Mann verstehen will muss sie auch Mann denken und den Satz gegenüber Ihrem selbst nicht mit "man" beginnen. Erkenntnis Nummer 4 - Pfadfindung: Nachdem ich mich dann für einen Berufswunsch durchringen konnte, ja da... da, da kam eine große Erdbeere und löffelte mein Gehirn aus... ja nein, okay nicht so. Erdbeeren sind aber lecker und bringen einen gelegentlich schonmal auf ein paar andere Gedanken, wenn normalerweise auch auf Gedanken weniger brutaler Art. Also Wahlpflichfächer nach dem Berufswunsch aussuchen... wie kann es eigentlich sein, dass manche Wahlfächer den achtfachen Lehraufwand mit sich bringen wie Andere, aber trotzdem als gleichwertig angesehen werden, als ein Wahlpflichfach? Natürlich suchte ich mir grade eines mit dem achtfachen Lehraufwand gegenüber dem Minimum aus. Da ich aber einfach einen Piggeldy oder einen Frederick oder gleich Beide verschluckt habe, bin ich einfach ein fauler xy-Hund. Und deswegen beinträchtigt dieses Körpertier doch meine Entscheidungsfindung... es kommt zu einer Präferenzenverschiebung. Schlussfolgerung beinhaltet diesmal die Findung! Erkenntnis Nummer 5 - Wer suchet der findet?: Journalistisches Getue... wenn ich solch ein Getue tun will, muss ich wohl Referenzen aufweisen. Also: Jobsuche! Gesagt, getan! Folgerung? Noch offen. Summersumarium: Erkenntnisse machen einen nicht schlauer, man verwendet Lebenszeit darauf sie aufzuspüren, zu analysieren und zu schließen. Mit dahin streichender Zeit wird man älter und reifer, aber nicht zwangsläufig über die neu gefundenen Erkenntnisse. Also wie viel hat mir das eigentlich gebracht? Der Ökonom würde eine langfristige und eine kurzfriste Analyse anstreben. Kurzfristig wäre das nominale und relative miteinander verflochten, langfristig, sind sie getrennt, das relative wird nicht beeinflusst, wegen der Neutralität gewisser Rechenmaßstäbe. Ja Ökonomie, ich muss euch enttäuschen, das leben spielt da anders. Kurzfristig erstickt man im eigenen Gedankenchaos und sieht dies als faktisch, vergleichbar no(r)m(in)al an. Erst auf lange Sicht gewinnt die Relativität an Bedeutung, wenn man den Blickwinkel eines drittens auf sein eigenes Gedanken-wirr-warr richten kann; dann sind Sachen nur relativ so schlimm, so verwirrend oder so erheiternd. Wenn die Ökonomie nun umgedreht zum Leben verläuft, wie kann es dann sein dass unsere Wirtschaft harmonisch unseren Bedürfnissen gegenüber steht?
4.7.08 02:30
 


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